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HDE
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2. Juli 2003 Der Einzelhandel bleibt bei seinem Nein zur Änderung der Verpackungsverordnung. Diese löst nicht die wirtschaftlichen Probleme, die das Zwangspfand für die Einzelhandelsunternehmen mit sich bringt, sondern schreibt sie dauerhaft fest und verstärkt sie noch. Durch die Einführung des Zwangspfandes haben seit Anfang des Jahres nachweisbar 3.500 Menschen ihren Arbeitsplatz verloren. Durch die Novelle können wegen der Ausdehnung der Pfandpflicht auf Saft, Milch, Gesundheits-, Sport- und Mixgetränke weitere viele tausend Jobs verloren gehen. Ein generelle Überprüfung der Verpackungsverordnung, wie sie wirtschaftlich, ökologisch und politisch sinvoll wäre, rückt in weite Ferne, wenn die Änderung der Verordnung beschlossen werden sollte. Statt die Verpackungsverordnung in dem Teilbereich der Getränkeregelungen zu ändern und damit zu "verschlimmbessern", sollte sie völlig neubewertet werden. Der Einzelhandel fordert die Bundesregierung auf, den Pfandwahnsinn zu stoppen. Statt eine undurchsichtige, Verbraucher wie Geschäfte verwirrende Bepfandung zu erzwingen, sollte sie auf die vom Handel vorgeschlagene Alternative eines maßvollen Zuschlages für Einweggetränke setzen. Die HDE-Stellungnahme zur Änderung der Verpackungsverordnung sowie eine beispielhafte Aufstellung bepfandeter und nichtbepfandeter Einwegetränkeverpackungen finden Sie im Internet unter www.einzelhandel.de. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Hubertus Pellengahr Pressesprecher Tel.: (030) 72 62 50-65/66 Fax: (030) 72 62 50-69 email: hde@einzelhandel.de Am Weidendamm 1A 10117 Berlin
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