WSV sorgt für volle Städte
20. Januar 2010Der freiwillige Winterschlussverkauf startet am kommenden Montag, den 25. Januar. "Dann warten viele kräftig reduzierte Schnäppchen auf die Verbraucher", sagte heute in Berlin Ulrike Hörchens, Sprecherin des Handelsverbands Deutschland (HDE). "Nach den punktuellen Rabattaktionen in diesem Monat vor allem in den Großstädten ist der Schlussverkauf das große Rabattfinale." Erst hier gebe es flächendeckend Schnäppchen.
Besonders die Modehäuser müssten ihre Lager leeren, um Platz für die neue Ware zu schaffen. Das kalte Winterwetter hätte den Verkauf von warmer Bekleidung in den vergangenen Wochen angeheizt, aber noch sei genügend Wintermode da. Mittelständische Fachgeschäfte und Modehäuser hätten ebenso den Rotstift angesetzt wie große Kaufhäuser und Filialunternehmen. "Reduzierungen von bis zu 50 Prozent oder sogar 70 Prozent werden für einen lebhaften Winterschlussverkauf sorgen", so Hörchens. Schnäppchenjäger kämen in mehr als zwei Dritteln der Geschäfte auf ihre Kosten, neben dem Modehandel auch in vielen Möbelgeschäften, Bau- und Elektronikmärkten. "Der WSV zieht die Verbraucher in die Städte und sorgt für volle Geschäfte", sagte die HDE-Sprecherin. Deshalb sei der Schlussverkauf besonders für die Händler in den ländlichen Regionen und in kleinen und mittleren Städten von großer Bedeutung. Viele Verbraucher hätten den WSV fest eingeplant. Ihre Erwartungen wolle der Einzelhandel erfüllen.
Der freiwillige Winterschlussverkauf gehe meistens über zwei Wochen, könne je nach Standort und Wetter aber auch länger dauern.

