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Stellen Sie sich vor, wir haben Krise und der Handel spürt nichts!


Der Handel in Südbaden konnte dem Sturm entfacht durch Wirtschaft- und Finanzkrise Stand halten. Die Wirtschafts- und Finanzkrise ging am Handel ohne größere Blessuren vorbei. Die Entwicklung in Südbaden ist relativ stabil gewesen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2009.

Der Handel hatte allerdings vom vorhergehenden Aufschwung auch nicht profitiert. Die Umsätze oszillieren seit 10 Jahren um die Null-Linie. Es konnte im Handel weder eine Blase platzen noch etwas Aufgebauschtes zusammenbrechen. Der Handel hat sich den veränderten Anforderungen gestellt und keine Angst vor einer Rezession gezeigt. Vielmehr ist er der konjunkturellen Entwicklung mit einer gewissen Gelassenheit begegnet.

In anderen Wirtschaftsbereichen von Auto, Automotiv bis Maschinenbau gab es spürbare Einschnitte und die Krise hat tiefe Spuren hinterlassen. Nicht so im Handel, der sich gegen den Trend insgesamt stabil behaupten konnte.

Der Handel hat in Südbaden mit Plus 0,5 % eine "schwarze Null" eingefahren, was im Kontext der krisengeschüttelten Wirtschaftsbereiche ein gutes Ergebnis darstellt. Es gibt noch keine vergleichbaren Bundes- und Landeszahlen. In den ersten fünf Monaten waren hier jedoch im Handel leicht "rote Zahlen" zu verzeichnen und zwar minus 1,9 % im Bund und Minus 2,4 % im Land Baden-Württemberg.


 

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