Handel fordert: Mehrwertsteuererhöhung vom Tisch!
Der Einzelhandelsverband Baden-Württemberg hat das
Ergebnis der Bundestagswahl begrüßt. Mit dem
Wähler-Votum für eine bürgerliche Mehrheit sei der
Weg geebnet worden, neue Wachstumsimpulse für Mittelstand und
Wirtschaft zu setzen.
Der Verband erwartet von der neuen Regierungskoalition nun ein
rasches Einlösen der Wahlversprechen: "Insbesondere muss
jetzt ein endgültiges und klares Nein zu einer
Mehrwertsteuererhöhung kommen", sagte EHV-Präsident
Horst Lenk am Montag.
Die Handelsunternehmen im Land erwarten zudem eine zügige
Reform bei der Gewerbesteuer, die innerstädtische
Handelsbetriebe durch ein Hinzurechnen von Mieten auf den
Gewerbeertrag über Gebühr belastet.
Horst Lenk weiter: "Der Wahlspruch `Mehr Netto vom
Brutto` muss nun umgehend Realität für die Verbraucher
werden, vor allem durch ein Stopp der kalten Progression. Wenn bei
einer Lohnerhöhung das Geld nicht in den Geldbeutel sondern
nur in das Steuersäckel fließt, muss das
schnellstmöglich korrigiert werden. Die mittleren
Einkommensschichten und Familien sollen wie von den Parteien
angekündigt entlastet werden, damit mehr Geld für
den eigenen Konsum bleibt."


