Sanitätsfachhandel fordert mehr Transparenz
Die Fachgemeinschaft des Sanitätsfachhandels im Land hat
einen neuen Vorsitzenden: Peter Wien aus Freiburg. Der Inhaber der
Sanitätshäuser Schaub ist seit Jahren engagierter
Streiter für mehr Transparenz im Bereich der peripheren
medizinischen Versorgung: "Die Kostenerstattung im Bereich
unserer Branche wird nur auf das reine Produkt bezogen. Wir
müssen und wollen künftig unsere Leistung als kompetente
Dienstleistungsunternehmen, die hochqualifiziertes Fachpersonal und
einen lückenlosen
Service anbieten, noch intensiver kommunizieren." So wird die
Fachgemeinschaft, die alle Sanitätshäuser in
Baden-Württemberg vertreten will, künftig als starke
Stimme gegenüber Kostenträgern, aber auch gegenüber
der Politik auftreten und ihren Einfluss vergrößern.
Zudem, so Peter Wien, leiden viele Unternehmer aus
dem Sanitätsfachhandel unter dem hohen Aufwand für
Administration und Genehmigungsverfahren. "Unsere eigentliche
Aufgabe, nämlich am Menschen zu arbeiten, gerät zusehends
in den Hintergrund. Eine unserer Hauptforderungen ist deshalb, die
Prozesse bei Genehmigungsverfahren zu verschlanken, Bürokratie
abzubauen und Kosten leistungsgerecht zu erfassen." Mit
Unterstützung der Verbandsspitze des Einzelhandelsverbands
sollen in Zukunft beispielsweise konkrete Forderungskataloge an die
Politik
verfasst und kommuniziert werden, Veranstaltungen zu Sachthemen
organisiert und Netzwerke unter den Sanitätshäusern
geknüpft werden. Wien folgt als Vorsitzender der
Landesfachgemeinschaft auf Harald Pulch aus March-Buchheim.
Peter Wien ist Inhaber der Sanitätshäuser Schaub, einem
Komplettanbieter in allen Versorgungsbelangen von Patienten. Das
1931 gegründete Familienunternehmen
Schaub hat über 200 Mitarbeiter und bietet seinen Service an
16 Standorten mit Schwerpunkt Südbaden.


