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Chip & PIN-Debitkarten auf dem Vormarsch

1. September - Kreditinstitute in ganz Europa haben mit der Ausgabe von V PAY Karten begonnen und ergänzen ihre nationalen Debitprogramme mit dem V PAY Logo von VISA.

Die Manipulation von Geldautomaten in Deutschland hat 2009 nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) um 20 % zugenommen – Schadensquote rund 40. Mio. EUR. In den ersten vier Monaten dieses Jahres wurden bereits 1.000 Manipulationsfälle registriert. Deshalb plädiert das BKA für die Umstellung von Magnetstreifen auf die sichere Chip- und PIN-Technologie. Visa reagierte mit der Einführung der V PAY Debitkarte.

V PAY wird flächendeckend in Europa an 7 Mio. Akzeptanzstellen und 360.000 Geldautomaten akzeptiert und funktioniert überall gleich: Karte einstecken und PIN eingeben. Der Vorteil: durch die Chip- und PIN–Technologie funktionieren gefälschte Karten nicht am Geldautomaten, Manipulation von POS-Terminals wird sinnlos. Zudem kann die Karte im europäischen Ausland (wie die bisherige EC-Karte) zum Geld abheben genutzt werden, zunehmend aber auch direkt am POS (anstatt einer Kreditkarte). Über 120 Banken sind bereits als Emittenten aktiv, neben den Volks- und Raiffeisenbanken und der Postbank nun auch die BW-Bank. Laut Unternehmen liegen die Kosten für inländische Zahlungen mit der V PAY/girocard übrigens auf demselben Niveau wie Zahlungen mit den bekannten EC-Karten.

Ein immer wieder festgestelltes Problem im Handel: Da das Kassierpersonal das EC-Logo vermisst und das aufgedruckte V PAY Logo noch nicht überall bekannt ist, werden Karten zurückgewiesen. Hier sollte das Personal darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Karte wie die bisherige EC-Karte funktioniert – und zwar ohne hardware- oder softwareseitige Umstellung am POS.

Weitere Infos unter: www.vpay.com/de

 

 

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